Aktuell

26.03.2020
 

Verhalten in schwierigen Zeiten

Liebe Patienten,


die Solidarität ist inzwischen sehr groß aber wir haben eine ganz schlimme Krise vor uns.
Es kommt auf jeden von uns an.

Wir müssen die Infektionsketten bei ständig steigenden Infektionszahlen und auch Todesfällen weiterhin unterbrechen. Deshalb muss jeder von uns seinen Beitrag leisten und die wichtigsten Regeln einhalten.

Das Internet bietet soviele Möglichkeiten, trefft Euch in Chat Rooms, telefoniert, schreibt Briefe etc., aber keine privaten Treffen.

Es betrifft auch Euch – Eure Mitschüler in der Schule, am Gymnasium, Eure Kommilitonen an der UNI – wahrscheinlich hat jeder von Euch eine Schwester oder Bruder oder Eltern mit Asthma, Diabetes oder anderen chronischen Erkrankungen. Diese Menschen sind wie unsere älteren Mitbürger extrem gefährdet. Es ist Eure Aufgabe sie zu schützen durch Verhinderung der Virusübertragung.

Zeit für Individualismus gibt es jetzt nicht – Solidarität ist gefragt und überlebensnotwendig. Es ist toll es zu versuchen – es gibt schon soviele gute Beispiele. Wem langweilig ist kann die Mitarbeiter in den Supermärkten unterstützen, kann auch darauf achten, dass das Minimum an Infektionsschutz nämlich der Abstand von 2 m im Park, beim Einkauf, vor der Apotheke etc eingehalten wird.

 

Das Tragen von Masken ist extrem wichtig.

Da die Verfügbarkeit zur Zeit für die gesamte Bevölkerung nicht gegeben ist, gibt es Alternativen.
Nähen Sie selber oder lassen Sie sich Masken aus mehrlagiger Baumwolle nähen, die bei 100° C  gewaschen werden können und benutzen sie diese individulle Maske in der Öffentlichkeit.

Diese Masken schützen nicht vor der der direkten Übertragung des Corona Virus-SARS CoV 2- aber sie schützen vor Sputumbestandteilen bei feuchter Aussprache des Nachbarn, verhelfen Ihnen zu Sicherheitsabstand und verhindern dass Sie sich mit den Händen im Gesicht berühren. Außerdem schützen Sie somit die Angestellten in den Supermärkten, Apotheken und die MFA`s in unseren Praxen.

Unsere Mitmenschen in den asiatischen Ländern schaffen es mit Mundschutz auf die Straße zu gehen – wir können es doch auch schaffen.

Wenn es gelingt, werden wir Ihnen bald selbstgefertigte Masken zum Erwerb anbieten können

 

Auch wäre es hilfreich die Patienten und alten Menschen, die keine Besuche wegen dem Besuchsverbot erhalten dürfen, mittels moderer Medien wie Skype mit den Verwandten kurz kommunizieren zu lassen.

Dazu müssten jedoch Menschen die beruflich Zugang zu Tablets und ähnlichem haben, das überforderte Personal auf den Stationen unterstützen.

Es gibt eine Hotline auch im Klinikum Nord für freiwilliges Engagement.

 


Es ist so schön helfen zu können – da kommt echte Freude zurück und diese macht uns ein lebenswertes Leben. Es ist wunderbar zu sehen, wieviele Menschen diese schlimme Krise jetzt ernst nehmen. Wie viele junge Menschen und auch Ältere sich für Andere engagieren. Sehr viele hoch motivierte Medizin Studenten und auch Studenten anderen Fakultäten, Jugendliche in Vereinen, Sportler, Seelsorger, Lehrer, Schüler und viele andere stellen sich zur Verfügung um unser schon jetzt überlastetes Gesundheitssystem zu stärken. Denken Sie daran, diese Menschen tun es auch für Sie.

Vielleicht hilft es ja auch an unsere Ärzte, Pfleger, Schwestern und Reinigungskräfte in den Kliniken auf den Intensivstationen, in den Pflegeheimen zu denken.
 

Nur gemeinsam können wir es schaffen . Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

Wir versuchen die Änderungen immer aktuell auf der Homepage darzustellen.

 

 

 

Frau Dr. Niederkorn-Schrader

 


Informationen zum Coronavirus Sars CoV 2 und der Erkrankung COVID-19

 

Liebe Patienten
Wegen der aktuell schwierigen Situation wegen der steigenden Coronavirus Infektionen möchten wir Ihnen einige Informationen mitteilen.

Am wichtigsten sind weiterhin strikte Hygienemaßnahmen – wir verzichten deshalb aufs Händeschütteln – heißen Sie deshalb aber genauso herzlich willkommen und widmen uns konzentriert Ihren Beschwerden. Richtiges Händewaschen schützt Sie und Ihre Mitmenschen! Sicherheitsabstand von 1,5-2 m, Mundschutz.

 

Aktuelle Informationen finden Sie über die Presse, Fernsehen und beim RKI=Robert Koch Institut.


Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2
(6.3.2020)


Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?
Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen das Einhalten von Hust- und Niesregeln, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1,5 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Auch aufs Händeschütteln sollte verzichtet werden. Generell sollten Menschen, die an einer Atemwegserkrankung leiden, nach Möglichkeit zu Hause bleiben.

Inkubationszeit 
Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Inkubationszeit bis zu 14 Tage betragen kann, im Durchschnitt beträgt sie der WHO zufolge 5 bis 6 Tage. Stand: 02.03.2020

Symptome
Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus kann zu Symptomen wie Fieber, trockenem Husten, Schnupfen, Konjunktivits und Abgeschlagenheit führen, auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost wurde berichtet. Einige Betroffene leiden an Übelkeit und Durchfall.
Die Krankheitsverläufe variieren stark, von symptomlosen Verläufen bis hin zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod. Stand: 06.03.2020
Inzwischen gibt es bei rasant steigenden Infektionszahlen auch viele fast asymtpomatische junge Infizierte ( ca 80 %). Bedenken Sie dass es auch Todesfälle bei jungen, gesunden, sportlichen Patienten gegeben hat. Wir wissen noch nicht die Ursache.

Welche Altersgruppen sind besonders betroffen?
Bei den schweren Verläufen der COVID-19 Erkrankung sind chronisch Kranke und ältere Patienten vorwiegend betroffen.
Hoffnungsvoll stimmt uns, dass inzwischen auch täglich gebesserte Patienten nach Hause entlassen werden können.
 
Das höchste Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und Tod haben Menschen über 60 Jahre und Menschen mit Grunderkrankungen, zum Beispiel Herzkreislauferkrankungen, Diabetes und Erkrankungen der Atmungsorgane  der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen (siehe auch Informationen zu Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf). 
Die meisten Todesfälle traten in China bei den über 80-Jährigen auf, Männer waren häufiger betroffen als Frauen. Hintergrundinformationen zur Schätzung der Sterberate stellt das Science Media Center zur Verfügung.
Bei Kindern scheint die Erkrankung laut WHO vergleichsweise selten aufzutreten und dann mild zu verlaufen. Schwere oder gar kritische Verläufe wurden nur bei einem sehr kleinen Teil der betroffenen Kinder und Jugendlichen beobachtet. Es ist mit den bisherigen Daten allerdings nicht möglich zu bestimmen, welche Rolle Kinder und Jugendliche bei Übertragungen spielen und ob sie generell weniger anfällig für das Virus sind. 
Die Dunkelziffer ist in allen Ländern inzwischen sehr hoch.
Schwangere scheinen der WHO zufolge kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu haben. Stand: 06.03.2020

Verdachtsfälle
Grundsätzlich sollten Verdachtsfälle häuslich bzw. ambulant diagnostiziert und behandelt werden.
Die Rufnummer 116117 des ärztlichen Bereitschaftsdienstes ist für symptomatische Verdachtsfälle bundesweit täglich erreichbar. 
Bei leichten Beschwerden sollte vorrangig versucht werden, die Situation zunächst telefonisch zu klären. 
Empfehlung:
Patienten mit schweren Symptomen, wie zum Beispiel Luftnot in Ruhe, hohem Fieber, schnellem Puls sollten umgehend ärztliche Hilfe aufsuchen. In Deutschland haben die Akutkrankenhäuser noch ausreichende diagnostische und therapeutische Kapazität für schwere Fälle.
 

Effektives Atemmuskeltraining mit dem POWERbreathe Medic
Kräftige Atemmuskulatur bessert die Atemnot – deshalb trainieren Sie mehrmals täglich Kraft und Ausdauer zum Beispiel mit dem Powerbreathe Gerät. Ausdauer trainieren Sie indem Sie entsprechend der Belastbarkeit täglich 2-3 mal Gehtraining absolvieren von 1000 bis zu 10000 Schritten am besten mit Nordic Walking Stecken.  

 
Auch mehrmals 10–50 Schritte mit Sauerstoff sind effektiv um Ihre Atemnot zu bessern.
 
Effektives Atemmuskeltraining mit dem POWERbreathe Medic
 
Die Vorteile auf einen Blick:
    • Atemnot nimmt ab 
    • Leistungsfähigkeit steigt
    • Lebensqualität nimmt zu 
    • leicht zu bedienen und zu reinigen
 

Der Powerbreathe Medic Plus nutzt die Grundlagen des Krafttrainings. So wie Sie Gewichte benutzen, um Ihre Armmuskeln zu stärken, trainieren Sie mit dem POWERbreathe gegen einen variablen Widerstand Ihre Atemmuskulatur (Zwerchfell). Ihre Atemmuskulatur wird dadurch kräftiger und ausdauernder. Nach einigen Tagen Training werden Ihre Atemmuskeln spürbar und auch messbar stärker. Nach drei Wochen werden Sie weniger Atemnot haben und nach 4 Wochen werden Sie die täglichen Aktivitäten als deutlich leichter empfinden.

 

Weitere Informationen zum Gerät finden Sie auf der Seite des Herstellers.

Gegen das Rauchen — für die Umwelt

Weggeschnippte Zigarettenkippen sind weltweit das häufigste Abfallprodukt –und ein riesiges Sondermüllproblem. Weltweit werden laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) rund 5,6 Billionen Zigaretten pro Jahr gequalmt. 5600000000000! Bis zu zwei Drittel der gerauchten Zigaretten werden auf den Boden geschmissen. Pro Jahr verschmutzen demnach zwischen 340 und 680.000 Tonnen Kippen unseren Planeten – ein gigantischer Berg von toxischem Sondermüll.

 

Diese Zigarettenkippen sind also beileibe kein ästhetisches Problem. Du weißt wie Kippen stinken. Das kommt von den darin enthaltenen 7000 Giften. In Stummeln finden wir unter anderem Arsen, Blei, Chrom, Kupfer, Cadmium, Formaldehyd, Benzol und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Und natürlich Nikotin. Nikotin ist ein Nervengift. Aus den Filtern ausgewaschen landet es letztendlich in Seen, in Flüssen, im Meer. Die Folgen sind vielfach wissenschaftlich beschrieben. Die Auswirkungen auf Wasserlebewesen reichen von Genveränderungen und Verhaltensänderungen bis hin zum Tod. Aufgelöst in einem Liter Wasser, tötet eine einzige Zigarette nach vier Tagen Fische, wie Forscher der Universität San Diego gezeigt haben. In den Fischen können sich manche Gifte sogar ansammeln und kommen so in die Nahrungskette.

 

Zigarettenkippen im Park oder sonstwo sind übrigens auch für Kinder eine Gefahr: Der Giftnotruf Berlin befasst sich jährlich über 250-mal mit der Frage der Vergiftung von Kindern durch Verschlucken von ganzen Zigaretten oder Kippen. Nikotin ist nach Medikamenten die häufigste Ursache einer Vergiftung im Kleinkindalter.
 
Andere gehen noch weiter: Die Berliner Initiative „Die Aufheber“ fordert mindestens 20 Cent Pfand auf jede Kippe. Zu jeder gekauften Zigarettenpackung soll ein Taschenaschenbecher ausgegeben werden, in dem die Stummel gesammelt werden. Nur wenn dieser Aschenbecher vollständig gefüllt zurückgegeben wird, wird der Pfandbetrag erstattet. Thomas Novotny, Professor für Epidemiologie und Bio-Statistiken an der San Diego State University, schlägt vor den Einsatz von Zigarettenfiltern grundsätzlich zu verbieten. Wenn Filter verboten wären, würden weniger Menschen rauchen, lautet sein Argument. Das heißt weniger Kippenmüll, weniger Plastik in unserer Umwelt und weniger toxische Substanzen, die unsere Böden und Meere vergiften.
 

Lungenärzte in Deutschland sind für saubere Luft – Ergebnisse einer Online-befragung unter 1200 Pneumologen
Der Bundesverband der Pneumologen, Schlaf- und Beatmungsmediziner (BdP) hat seine Mitglieder in einer Onlineumfrage nach ihrer Einschätzung zum Thema Luftverschmutzung und Grenzwerte befragt. Wichtigstes Ergebnis: Die große Mehrzahl der Pneumologen fordern saubere Luft für Atemwegserkrankte und Gesunde. Lesen Sie hier die gesamte Pressemitteilung als Online-Broschüre. 

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Nürnberger Nachrichten, 26. Januar 2019

Influenza 2018/19

Der trivalente Influenzaimpfstoff hatte eine Lücke im Influenza im Typ B- deshalb gab es im Winter 2017/2018 so eine schwere Influenza Epidemie. Die STIKO (ständige Impfkomission) hat festgelegt dass der Influenza Impfstoff 2018/2019 ein tetravalenter Impfstoff sein muss, ohne Zuzahlung. Für jeden Patienten steht ab Oktober 2018 dieser Impfstoff zur Verfügung. Die Durchimpfungsrate ist viel zu niedrig – dies ist ein Grund warum es zu der schweren Epidemie kam und zum Engpass in der stationären Versorgung.

Auch im med. Versorgunsbereich, in Schulen, Universitäten, allen Berufen mit Publikumskontakt muss mehr geimpft werden. Jeder chronisch Kranke – dazu zählen auch Allergie und Asthma und Hypertonie – muss sich gegen die Influenza Ende Oktober bis Anfang November impfen lassen. Erst nach 2 Wochen hat unser Immunsystem genügen Antikörper aufgebaut um gegen eine Influenza Infektion Abwehrkräfte mobilisieren zu können. Gerne nehmen wir die Impfung bei Ihnen vor.

Lieber Allergiker: Denken Sie bitte bei geplanter Immuntherapie gegen Pollen oder Hausstaubmilben rechtzeitig daran einen Termin zur Ersteinnahme zu vereinbaren.

Pneumokokkenimpfung

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt allen Erwachsenen ab einem Alter von 60 Jahren eine Impfung gegen Pneumokokken. Hierfür sollte ein Pneumokokken-Impfstoff, der gegen 23 verschiedene Pneumokokken-Typen schützt (PPSV23), verwendet werden.

Wegen der begrenzten Dauer des Impfschutzes gegen Pneumokokken hält die STIKO die Auffrischung mit einem Mindestabstand von 6 Jahren aus medizinischer Sicht eigentlich für alle Erwachsenen ab dem Alter von 60 Jahren für sinnvoll.

Darüber hinaus wird die Impfung gegen Pneumokokken allen Personen mit erhöhtem gesundheitlichem Risiko aufgrund von bestimmten Vorerkrankungen oder mit beruflichem Risiko empfohlen. Hierzu gehören Personen

  • deren Immunsystem geschwächt ist – sei es aufgrund angeborener Defekte des Immunsystems, fehlender oder nicht funktionsfähiger Milz, einer HIV-Infektion, einer Knochenmarks- oder Organtransplantation oder aus anderen Gründen.
  • die an chronischen Erkrankungen wie Diabetes, chronischen Erkrankungen des Herzens oder der Atmungsorgane  sowie Leber- oder Nierenkrankheiten oder Erkrankungen des Nervensystems leiden.
  • die ein erhöhtes Risiko für eine Hirnhautentzündung haben – z. B. bedingt durch ein Cochlea-Implantat oder eine Liquorfistel.
  • die berufsbedingt ein erhöhtes Risiko haben (Schweißen und Trennen von Metallen, Risiko durch Einatmen von Metall-Rauchen).

News:
Umwelt und Atemwege

Die berufliche Belastung durch Pestizide und Herbizide und biologische Feinstaub Exposition führt zu einer fixierten Verengung der Atemwege und zu chronischer Bronchitis.

 

Luftverschmutzung durch Nutzviehbetriebe und
Lungenfunktion der Nachbarn

Eine Studie an 2308 Erwachsenen in  Holland zeigte dass im Umkreis von 500-1000m vor allem die erhöhte Ammoniak Konzentration –NH3 – assoziiert mit Atemwegserkrankungen. Feinstaub macht sich im direkten Kontakt bemerkbar.

 

Umwelt und Schwangerschaft

Kumulative Nitrat Exposition – NO3-in der Schwangerschaft kann in Verbindung mit Stress zu erhöhtem Auftreten von Asthma bei dem Neugeborenen führen. Besonders sensitive Phasen sind die 7.-19. SSW und die 33.-40. SSW.

 

Asthma und Vitamin D

Vit D Supplementierung reduziert nur bei Patienten mit niedrigen Vitamin D Spiegel (<25nmol/L) die Rate an Asthma  Exazerbationen = Verschlechterung bei Patienten, die mit Kortison Tabletten behandelt werden.

Schule und Gesundheit

Die Gesundheitserziehung in den Schulen muss weiter gestärkt werden.

Kinder aus einkommensschwachen Familien oder Familien mit Migrationshintergrund zeigen auch weiterhin signifikant schlechtere Gesundheitskompetenz und Ernährungszustand. Die Schule als Bildungsort für alle Kinder kann Bildungsgerechtigkeit nur gewährleisten wenn ein multiprofessionelles Team mit Lehrern, Ernährungsberatern, Ärzten,  Ernährungsberatern die Lehrer unterstützen. Weiterhin sollte natürlich Ernährung, regionale biologische Erzeugung und auch Kochen mit dem lokal angepflanzten Gemüse und Obst für alle Stufen ein Unterrichtsfach sein.

Einfordern sollten die Eltern weiterhin einen Schulgarten .

Nur Kinder die wissen woher unser Essen kommt können auch bewusst damit umgehen.

Umwelt und Gesundheitserziehung betrifft die Zukunft der Menschheit so entscheidend, dass die Eltern diese Weiterbildung in den Schulen einfordern sollten. Die Politik bewegt sich zu langsam.

Früherkennung von COPD

Jeder Raucher sollte eine Messung der Lungenfunktion erhalten um frühe Anzeichen von chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) oder Lungenkrebs zu erkennen. Raucher sollten unbedingt mit dem Thema „Professionelle Tabakentwöhnung“ bei jedem Arztkontakt konfrontiert werden.

Rauchen verursacht 85% der sehr häufigen Lungenerkrankung COPD. Das gleiche gilt für den Lungenkrebs – die dritthäufigste und gleichzeitig tödlichste Krebserkrankung in Deutschland.

Liebe Raucher auch wenn Sie sich gesund fühlen und den „Raucherhusten“ nicht wahrnehmen, sollten Sie eine Lungenfunktion erhalten. Die frühe Diagnose erhöht die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung. Je schneller Betroffene das Rauchen aufgeben können, desto mehr verbessern sich die Symptome Husten, Atemnot, Atemwegsentzündung, gestörter Schlaf, Aussehen.

Die Facharztverbände fordern seit langem ein weitreichendes Tabakwerbeverbot. Um Kindern und Jugendliche vor dem Einstieg in die Raucherkarriere zu schützen und den Rauchern den Ausstieg zu erleichtern ist ein gesetzliches Verbot der Zigarettenwerbung im öffentlichen Raum erforderlich. Leider ist es bislang nicht gelungen das überfällige Verbot für die Zigarettenwerbung im Außenbereich und im Kino in einem Gesetz zu verankern (Lobbyinteressen im Bundestag).

Elf medizinische Fachgesellschaften mit 100 unterzeichnenden Professoren die im Aktionsbündnis Nichtraucherschutz organisiert sind haben erneut einen Brief an die Abgeordneten mit der Bitte um umgehende Umsetzung versandt. Es gibt keinen Grund dieses Gesetz, zu dessen Umsetzung sich die Bundesregierung bereits vor elf Jahren verpflichtet hat, weiterhin zu blockieren. Deutschland hat 2005 das ratefizierte Rahmenübereinkommen zur Eindämmung des Tabakgebrauches (FCTC), das die WHO verfasst hat, nicht in Gesetze umgesetzt. Damit ist die Bundesrepublik das einzige Land in Europa , das die Außenwerbung noch erlaubt und nimmt international eine „beschämende Aussenseiterrolle“ ein. Die Zigarettenindustrie spricht mit Slogans wie „Don't bei a Maybei“ oder „Do your thing“ besonders die Jungendlichen an, obwohl das per Gesetz seit 1974 verboten ist!

Das längst überfällige Tabakwerbeverbot schützt unsere Kinder und Jugendlichen und erleichtert den Rauchern den Ausstieg. Die Nikotinsucht hat ein größeres Suchtpotential als die Alkoholsucht. Werden Sie aktiv, wenn Sie schneller eine Änderung wollen mit Petitionen, im Aktionsbündnis Nichtraucherschutz, in den Schulen und bei der Stadt.

Pneumonie und kardiovaskuläre Erkrankungen

Auch nach 10 Jahren haben die Menschen die eine schwere Pneumonie durchgemacht haben eine erhöhte Sterblichkeit. Die Pneumokokken sitzen auch in den Zellen im Herzmuskel und führen über Narbenbildung zu Rhythmusstörungen. Aktuell sind wir in Deutschland sehr schlecht in der Anzahl der geimpften Personen. Es fehlt an guter Aufkärung. Wenn die betreuenden Ärzte von der Impfung überzeugt sind lassen sich auch die meisten Patienten impfen. Wir müssen die Pneumokokken Impfung durchführen bei Risikogruppen.

 

  • 80 % der splenektomierten Patienten (bei denen wurde die Milz wegen Unfall oder Erkrankung entfernt ) sind nicht gegen Pneumokokken geimpft. Für diese Patienten bedeutet die schwere Infektion fast immer den Tod – sprechen Sie Freunde, Nachbarn, Familenmitglieder und Kollegen auf dieses wichtige Thema an.

 

  • Angeborene und erworbene Immundefekte oder Immunsuppression wie T-Zell Defekte , B-Zell Defekte, Funktionsstörung von myeloischen Zellen, Immundefizienz bei chronischem Nierenversagen, Leberinsuffizienz, Chemo- oder Strahlentherapie bei Karzinomen, HIV Infektion, vor großen Operationen, vor Transpantationen.

 

  • Chronische Erkrankungen: COPD, Asthma , Lungenfibrose, interstitelle Lungenerkrankung, Emphysem, Asthma, Herzinsuffizienz, Mukoviscidose. KHK, Vorhofflimmern, Hypertonie, Lungenembolien, pulmonale Hypertonie, Stoffwechselerkrankungen, neurologische Erkrankungen.

 

Nachdem es jetzt auch den 13-valenten Konjugatimpfstoff (PCV 13) für Erwachsene ist laut der aktuellen STIKO Empfehlung die sequentielle Impfung mit Prevenar (einmalige Impfung) und dann nach 6–12 Monaten den 23 valenten Polysaccharidimpfstoff  PPSV23 ( Auffrischung alle 6 Jahre )

Denken Sie an die notwenigen Schutzimpfungen – diese schenken Ihnen ein gesundes Weiterleben.

Antibiotikaverbrauch muss radikal reduziert werden

Nach den neuesten weltweiten Daten aus der Forschung und Beobachtung zur Infektiologie nehmen die multiresistenten Keime weltweit dramatisch zu. Bei einem "Weiterso" in unserem Verhalten mit dem Verzehr von Billigfleisch, Milch und Eiern aus industrieller Tierhaltung wird 2050 laut WHO die Todesursache Nr. 1 die Infektionserkrankungen durch Multiresistente Keime sein und die Herz-Kreislauf-Erkrankungen und den Krebs von der vorderen Plätzen verdrängen.

Jeder einzelne Mensch muss sich der Gefahr bewusst sein und durch sein Verhalten die rasante Ausbreitung verhindern. Im Alltag werden 90% aller Antibiotika in der Massentierhaltung eingesetzt und nur 10% in der Humanmedizin. Antibiotika wirken nur gegen Bakterien und nicht gegen Viren.

95% aller Infekte in der kalten Jahreszeit sind viral bedingt.

Allergiker mit Rhino-Konjunktivitis mit und ohne Asthma

Die Studiendaten zur allergenspezifischen Immuntherapie (ASI) sind für die zugelassenen sublingualen Präpararte genauso gut wie für die sucutan gespritzten Präparate. Also gilt für Patienten die compliant und sehr zuverlässig sind: die Gräsertablette mit der täglichen Einnahme über das ganze Jahr mit kurzer Unterbrechung im Winter oder auch die Tropfen für die Frühblüher sensibilisierten Patienten haben den gleich guten Effekt wie die alle 6 Wochen notwenigen Spritzen mit Wartezeit vor der Injektion mit Untersuchung und Lungenfunktion und 30 Min danach.

Für Patienten die einen Etagenwechsel verhindern möchten und sehr zuverlässig sind, ist die sublinguale Immuntherapie sehr komfortabel und effizient.

Gerne beraten wir Sie auch zu Fragen einer Immuntherapie und Maßnahmen zur Stärkung des Immunsystems. Fragen Sie uns!

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